kunst­raum brau­gasse

die Foyer-Galerie der Kulturfabrik Hoyerswerda e.V.

laufende Ausstellung:
noch bis

Thor-Schnitt, 2022,

Acryl auf LW, 220x180cm

Das zehnte Jahr des Kunstraums beginnt mit der Ausstellung „Gleich ist anders“ von Filip Zorzor. Seine Malerei wirkt wie ein Auffangbecken für alles Ankommende: urbane Eindrücke, Orte und Situationen verbinden sich zu eigenständigen Bildwelten. Zorzors Arbeiten beziehen sich auf städtische Phänomene und Strukturen. Sie erinnern an Landkarten oder großstädtische Grundrisse ohne Zentrum und Peripherie. In vielschichtigen malerischen Schichtungen treffen konstruktiv-urbane und amorph-natürliche Formen aufeinander und verdichten sich zu lebendigen, rhythmischen Kompositionen. So filtert Filip Zorzor das Besondere des Erlebten und übersetzt es in eine malerische Sprache, die Ironien und Absurditäten der realen Welt ebenso reflektiert wie deren innere Dynamik. Filip Zorzor wurde 1974 in Bukarest geboren, kam 1984 mit seiner Familie in die Bundesrepublik und lebt seit vielen Jahren in Berlin. Er studierte Bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin und hatte verschiedene Lehraufträge. www.filipzorzor.com

kommende, parallele Ausstellungen:

vom bis

Notat 002, 2026

Metallstrings und Metallgitter

64 x 162cm

Wir sind umgeben von einer Welt aus Klängen und Geräuschen. Teils begegnen sie uns in Form von Musik als Wohlklang, teils empfinden wir sie als Störung wie das allgegenwärtige Alltagsrauschen. Harriet Groß nimmt in ihren oft dreidimensionalen Zeichnungen eine Übersetzung dieser Ereignissen in visuelle Partituren vor. Der Klang, der sich nicht an die euklidisch vorgegebenen Grenzen hält, wird zum Auslöser eines Transformationsprozesses. Es entstehen Raumkompositionen und Zeichnungen, die als Notationen ihrer Denk- und Wahrnehmungsprozesse gelesen werden können und immer wieder in gemeinsamen Experimenten mit Musikern zurück in die Welt der Musik übersetzt werden.

www.harrietgross.com

vom bis

Ten Years Before – Zwei Ebenen, ein Thema : Musik als visuelle und kollektive Komposition

Im zehnten Ausstellungsjahr lädt der Kunstraum Braugasse am 21. März zu einer Doppelausstellung ein die Musik als künstlerischen Resonanzraum erfahrbar macht. Ermöglicht durch das neu geschaffene Haus der Kulturfabrik führt diese Ausstellungs- Reihe den Künstler und Kurator zurück an seinen Geburtsort. Der Titel Ten Years Before trägt den Nachhall einer Jugend, begleitet von Ten Years After – I’m going home als Bewegung zwischen Aufbruch und Ankunft, zwischen Herkunft und Gegenwart. Im Basement bildet die Gruppenausstellung compositions die Basslinie : 80 Postkarten befreundeter Künstlerkolleg:innen, die auf vielfältige Weise auf Musik reagieren – als Stimmung, Idee und Lebensbegleiter. In der Ebene darüber entwickelt Harriet Groß als Kontrapunkt in Notationen eine visuelle Partitur aus Zeichnungen, Lentikulardrucken und Cutouts. Der Klang und das allgegenwärtigen Rauschen unserer Umgebung, das sich nicht an die euklidisch vorgegebenen Grenzen hält, wird bei ihr zum Auslöser eines Transformationsprozesses. Es entstehen Raumkompositionen und Zeichnungen, die als Notationen ihrer Denk- und Wahrnehmungsprozesse gelesen werden können. Die experimentelle Coda dieser Partitur bildet eine Klanglandschaft aus zugeschickten Sprach- und Soundnachrichten von befreundeten Künstler:innen zum Thema Musik. Der Kunstraum zeigt das Echo dieser Beiträge und macht Musik als kollektive Erfahrung hör- und sichtbar.

vom bis

Rädelmädel, 2024, Pigmentdruck, 42x29cm

vom bis

o.links Wahida Azhari, o.rechts Heike Kelter, u.links Annekatrin Lemke, Zora Jankovic

vom bis

o.Titel, 2014, 45 x 31cm, Digitalprint auf Papier

vom bis

oben links Alexandra Schlund, oben rechts Elgin Willigerodt, unten links Jean-Baptiste Monnin, unten rechts Anna-Maria Kursawe

vom bis

Bildausschnitt: Kathrin Karras, aus "Schattenrisse"#28

vom bis

vlnr: Rosa II, 2013, Pappobjekt, T. Zimmermann, 16_Lon_002, 2016, Fotografie, H. Stark (Bildausschnitte)

vom bis

Kirsten Heuschen, Asunder, 2018, Decollage, Plakatwand, 165x130cm

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Strom, 2020, Videoinstallation, 8:16min, Ton, loop

vom bis

o.T., 135x180cm, 2019, Öl auf LW

vom bis

links: Paul Harper, Hot Spot, 2023, rechts: Simone Hamann, Serie Verstrickungen, 2019

vom bis

Ruinen/Modelle (MMXVIII.04), 2018, archivfester Pigmentdruck

vom bis

vom bis

tierisch

Fotografie: Dominique Hille

vom bis

Die Afrika Tagebücher (Auswahl), 2017- 2018, je 40x 35 cm, Öl auf Leinwand

vom bis

Anschnitt, 2018, 65x85cm, Acryl/ Öl auf LW

vom bis

links: Bartels, Testaufbau, 2018, 80x65cm

rechts: Voerster, Freunde zu Gast, 2020, 40,5x57,5cm

vom bis

Point of no return, 2020,

aus der Serie Too big to fail,

120x0,90cm,

vom bis

Siebdruck, je 0,70x 0,50cm

vom bis

Ulrike Hogrebe, Gestrandet, 80x 100cm, 2018

Robert Günther, yellow submarine, 2018

vom bis

aus personal maps, 2020, 70x 50cm, mixed media

vom bis

vom bis

o.l.Yvonne Most, o.r.Matthias Jung, unten Torsten Lützner

vom bis

Nie wieder Krieg -

Nie wieder Faschismus,

2020, 3,50x3,00m,

Lisa Legain&Artourette